Donnerstag, 16. Mai 2019

Ein kleiner Einblick in den 3. Block des Intensivjahres

"Ein bisschen müde, aber in stiller Vorfreude betreten zwei Intensivjahr-Schwestern und ich das Pentaion in Ahrensburg. Die dritte Tiefe erwartet uns an diesem Wochenende. Kurz vorher überlege ich noch, was diese Tiefe eigentlich mit mir zu tun hat ... Die Einstellungen, die hier wohnen – Ärger und Wut -, gehören gefühlt eher nicht zu meinen Themen ... dachte ich ... Doch wir lernen, dass die dritte Tiefe viel mehr bedeutet, dass sie uns die Chance bietet, alles Belastende loszulassen, bei sich anzukommen und sich in Freiheit auszudehnen. Wir erforschen unsere größten Verhinderer, die uns davon abhalten, die Form zu verlassen, um zu wachsen. Wie intensiv und berührend Bettina und Pascal uns die dritte Tiefe nahebringen ... und wie deutlich die Zusammenhänge werden zwischen nicht frei fließender dritter Tiefe und Erkrankungen, die daraus entstehen ... einfach unglaublich. Und immer wieder stellen sich diese „Aha-Erlebnisse“ bei mir ein, wenn ich es schaffe, hinter die Form zu schauen.

Wir lernen, eine Anamnese vorzunehmen und merken, wie viel wir schon wissen. Unsere Behandlungspläne, die wir uns zu einem Fall überlegen, zeigen, was wir schon können. Das baut ungemein auf und macht uns deutlich, dass wir vieles schon im Werkzeugkoffer bei uns haben.

Die dritte Tiefe trägt so viele Möglichkeiten in sich, den Weg wirklich zu gehen, der ansteht und seine Ideen und Träume umzusetzen, sich zu wandeln, ohne Angst und voller Freude.

Das Strömen der Gallenblasen- und Leberfunktionsenergie am Nachmittag lässt mich eine tiefe Verbundenheit spüren. Wir sind alle vereint, wenn wir in die Stille gehen und uns berühren. Das ist immer wieder ein magischer Moment für mich, und es fühlt sich jedes Mal ein bisschen an wie „nach Hause kommen“.

Am 2. Tag des 3. Intensivwochenendes mit dem großen Medizinteil fühle ich mich in Studienzeiten zurückversetzt. Wir lernen unter anderem Erkrankungen der Galle und Leber, des Magen- und Darmtrakts und die Onkologie kennen. So viel Input aufzunehmen ist nicht unanstrengend, aber auch hier bringen Anekdoten und ein Tänzchen, mit dem uns Pascal den Verlauf der Energieströme erklärt, Leichtigkeit ins Lernen und Glücksgefühle stellen sich ein.

Mit einem leckeren Mittagessen im Bauch gehts dann nach einem weiteren theoretischen Block über die Korrekturmethoden und einem kurzen Austausch über einige unserer Jahrespatienten wieder an die Liegen. Und mir wird erneut bewusst, wie sehr mich Jin Shin Jyutsu tief im Herzen bewegt und wie absolut richtig jeder Einzelne von uns hier in diesem Raum und an diesem Ort ist.

 

Danke liebe Heidi für deine Begleitung und liebevolle Versorgung und für dein herzliches Lächeln zwischendurch. Danke Bettina und Pascal für dieses wundervolle, intensive und erkenntnisreiche Wochenende und das Tanzen am Ende, was ich besonders liebe. Danke euch allen, dass ihr dabei seid und dieses Intensivjahr zu dem macht, was es ist: zum Tanz des Lebens ... In diesem Sinne – move in the right direction!!!"

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