Mittwoch, 10. Januar 2018

Rückblick auf das 7. Jin Shin Jyutsu Intensivjahr

Von März bis Dezember 2017 gab es zum 7. Mal ein Intensivjahr! Es ist ein großes Geschenk mit einer kleinen, festen Gruppe Jin Shin Jyutsu in seiner Vielschichtigkeit und Intensität zu studieren. Bettina Roschewitz und Pascal Schaffner begleiten die Teilnehmer an den Wochenenden durch alle Tiefen und teilen ihre über 25 jährige Praxiserfahrung mit den Teilnehmern. Jin Shin Jyutsu in Theorie, sowie die angewandte Jin Shin Jyutsu Praxis an sich selbst und an Anderen sind die Schwerpunkte des Jahres. Die Sichtweise des Jin Shin Jyutsu auf Medizin und Psychiatrie, Pulse fühlen erlernen, Begleitung eines Jahrespatienten, Anamnesen sowie Teamarbeit und Supervision sind weitere Schwerpunkte des Intensivjahres. Voraussetzung für die Teilnahme am nächsten Intensivjahr, welches 2019 startet, sind die Teilnahme am Basis und den Aufbauseminaren 1 und 2.

Einer der Teilnehmer ist der Unternehmer Ingo H., der mit seiner Familie in Hamburg lebt. Mittlerweile vom Erfolg und auch vom Leben verwöhnt, beschäftigt ihn die Frage „Lebe ich authentisch?“ Mit dem Jin Shin Jyutsu Intensivjahr möchte er jetzt mit 52 Jahren einen Weg zu sich selbst finden und sein Leben in Gesundheit und in vollem Bewusstsein genießen können. „Gefühle wirklich zulassen und auch zeigen können, das wünsche ich mir für mich und für meine Familie“, erzählt Ingo, der bereits durch einen Schicksalsschlag in seiner Kindheit gelernt hat, dass das Leben einfach weitergeht und manchmal keinen Raum für Trauerarbeit lässt. Heute möchte er seinen Kindern besser vermitteln, achtsam mit sich und anderen umzugehen. Jin Shin Jyutsu ist für ihn ein Weg der Heilung und die Reise zum Selbst. „Worin liegt die Sinnhaftigkeit und die Wahrheit des Lebens und vor allem, wie kann ich diese Wahrheit tatsächlich auch leben?“ diese Fragen beschäftigen Ingo zu Anfang des Intensivjahres. Mittlerweile arbeitet er daran, ein besseres Vorbild für seine beiden Söhne zu sein. “Jin Shin Jyutsu ist zu einem festen Bestandteil in meinem Leben geworden und begleitet mich jeden Tag. Das tolle ist die Vereinbarkeit im Alltag“, so Ingo, der nun immer wieder die Zeit für sich findet, Pulse zu fühlen, den eigenen Energie Bedarf zu fühlen, Finger hält, sich und andere strömt oder mit Mudras die Energie lenkt. Unterstützung bekommt er dabei von seiner Frau, die Jin Shin Jyutsu schon länger praktiziert und in die Familie eingeführt hat. „Jin Shin Jyutsu hat mir eine andere Sichtweise gezeigt und hilft mir, Probleme anders zu verstehen und anzugehen, um Disharmonien wieder in Einklang zu bringen“, freut sich Ingo H. auf die nächsten Schritte in seinem Leben beispielsweise berufliche Herausforderungen. Um dem eigenen Weg weiter treu zu bleiben, nimmt Ingo auch an den Studiertagen mit der Gruppe des Intensivjahres teil und vertieft sein Wissen. Bettina und Pascal haben innerhalb des Jahres stets ein offenes Ohr für jeden innerhalb der Gruppe und tragen die Lehre des Jin Shin Jyutsu nicht um jeden Preis in die Welt. Nach dem Prinzip des Jin Shin Jyutsu gehen beide wertfrei in jedes Gespräch und behandeln erwartungsfrei. „Mein Wunsch, mein eigenes Ego auch mal auszuschalten und Entscheidungen mit Gefühl – sowohl aus Empathie als auch aus dem Bauch heraus – treffen zu können, hat sich in diesem Jahr erfüllt“, beschreibt Ingo H. seine Reise zum Selbst.

Bei Larissa v. B. wurde aus einer anfänglichen Faszination für Jin Shin Jyutsu sehr schnell Passion. Die Unternehmerin und Mutter von drei Kindern findet zwischen dem Familientrubel und ihrer Selbstständigkeit nur selten Zeit für sich. „Mit der Teilnahme an einem Jin Shin Jyutsu Kurs bei Bettina wurde bei mir ein inneres Feuer entfacht“, erklärt Larissa ihre schnelle Entscheidung für das Intensivjahr „Ich konnte einfach nicht genug davon kriegen. Nach einer kurzen Einführung kann es jeder anwenden und wenn man sich für den Anfang nur einen bestimmten Finger hält. Und gerade das hat mich so beeindruckt. Man entledigt sich seiner Opferrolle und nimmt die Unterstützung seiner Selbstheilung in die eigenen Hände." Jin Shin Jyutsu hat mein tiefstes Innerstes berührt und ich habe einen liebevolleren Blick auf mich selbst und andere gewonnen. Jin Shin Jyutsu hat mich in ein tiefes Gespräch mit mir selbst verwickelt. Das tut unendlich gut.“, erzählt Larissa. „Durch die Kenntnis von Jin Shin Jyutsu hat sich mein Blick auf das Leben verändert. Ich versuche nun vermehrt, hinter die Form zu schauen und betrachte meine Mitmenschen, aber auch jede Krankheit anders, habe verstanden, dass durch jedes Symptom die Seele spricht.“

Jin Shin Jyutsu verbindet den Körper und die Seele und findet bei Disharmonien den Zugang über die Seele. Dabei spielt es für Larissa keine Rolle, ob jemand an die Wirkung von Jin Shin Jyutsu glaubt, oder nicht. „Jin Shin Jyutsu ist!" Diese Heilkunst gibt Sicherheit. Larissa schätzt an Jin Shin Jyutsu die Wahrhaftigkeit, die Liebe und die Urteilslosigkeit der Lehre. Für sie waren die Praxistage am Ende des Intensivjahres besonders beeindruckend. Sechs bis acht Teilnehmer wurden vom Schüler zum Therapeuten und behandelten in vier Praxisräumen. Die Teilnehmer erfuhren dabei, wie weit ihr Können gereift ist. Larissa hat Jin Shin Jyutsu ganz leise, sanft und mühelos in ihr Leben integriert. „Ich bin dadurch ruhiger geworden und habe das Gefühl, mehr bei mir zu sein und meine Ressourcen besser nutzen und einsetzen zu können.“ beschreibt sie das zusätzlich gewonnene Vertrauen in den eigenen Weg. Neuerdings ist sie weniger perfektionistisch, das heißt liebevoller im Umgang mit sich selbst. Sie arbeitet jetzt an einem Konzept für Kinderkurse. Ihr Anliegen, diese wundervolle Kunst Kindern beizubringen und ihnen somit eine breite Lebenshilfe für ihre Zukunft zu geben, ist momentan in allen “To-Do's“ ganz weit oben.“

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